In Düsseldorf ist kein Platz für Covidioten und ihre rechten Gesinnungsfreunde!

Pandemie-Leugner und rechte Schläger gingen am Samstag auf Eskalationskurs. DSSQ rief zum lautstarken Gegenprotest auf. Wir waren dabei.
In Düsseldorf ist kein Platz für Covidioten und ihre rechten Gesinnungsfreunde!

Foto: Sylvia Burkert

„Auch in Hochzeiten der Corona-Pandemie werden die nach ganz weit rechts offenen „Corona Rebellen Düsseldorf (CRD)“ nicht müde, Woche für Woche in Düsseldorf auf die Straße zu gehen, so auch am Samstag, 31.10.2020, ab 14:30 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz“ – so der Aufruf von DSSQ.
Die Coronaleugner setzten alles daran, keine Masken zu tragen und versuchten in ständiger Diskussion mit dem Ordnungsamt und der Polizei, das Maskengebot zu umgehen. (Endlich gilt seit Samstag eine Allgemeinverfügung der Stadt Düsseldorf zur Maskenpflicht für Aufmärsche.) Außerdem sahen wir, wie sie die Flaggen des Staates Israel und die der LGTB-Bewegung für ihr Verschwörertum missbrauchten. Sie wurden von unserem lautstarken Gegenprotest gestört und kamen aus ihrem Absperrgittern nicht heraus. Es wurde zum Rohrkrepierer der Nazi-Hools und der Corona-Leugner!

Einen ausführlichen Bericht gibt es bei Report D und in der Süddeutschen.

Aufruf DSSQ
Pandemie-Leugner und rechte Schläger auf Eskalationskurs. DSSQ ruft zum Gegenprotest auf.

Pandemie-Leugner und rechte Schläger auf Eskalationskurs. DSSQ ruft zum Gegenprotest auf.Auch in Hochzeiten der Corona-Pandemie werden die nach ganz weit rechts offenen „Corona Rebellen Düsseldorf (CRD)“ nicht müde, Woche für Woche in Düsseldorf auf die Straße zu gehen. So auch am morgigen Samstag, 31.10.2020, ab 14:30 Uhr auf dem Johannes-Rau-Platz. Ob ein anschließend geplanter Aufmarsch stattfinden darf, wird zur Zeit noch juristisch geklärt. Extrem rechte Hooligans und organisierte Neonazis nahmen bisher nur sporadisch an den CRD-Aktionen teil. Für den 31.10. allerdings werden „Hooligans, Rocker, Kampf- und Kraftsportler“ im Namen der „Hooligans gegen Salafisten“ (HoGeSa) und deren Abspaltung „Gemeinsam stark Deutschland“ (GSD) dazu aufgerufen, dafür zu sorgen, „dass der Widerstand auf der Straße auch als solcher wahrgenommen wird“. Verbreitet wird der Aufruf mit Bezug auf den „zweiten Lockdown (Light)“ unter dem Motto „Es hört nicht auf! Nur das Volk kann es beenden…“ u.a. von der „Bruderschaft Deutschland“ (BSD) und von Dominik Roeseler aus Mönchengladbach, einst HoGeSa-Funktionsträger. Es ist zu befürchten, dass sich weitere stramm rechte und gewaltbereite Gruppen anschließen werden. Zwar mögen Roeseler und die BSD in Teilen der CRD umstritten sein, es gibt aber dennoch starken Zuspruch für sie aus dem Kreis des CRD-Orga-Teams um Anmelder Bernd Bruns. Derzeit ist noch unklar, wie sich die Sachlage entwickeln wird. Als sicher gelten muss aber, dass die gewaltbereite extreme Rechte sich an die Spitze der CRD setzen möchte und auf Eskalation aus ist. Eben das nämlich sehen HoGeSa und BSD als ihre Aufgabe an: voran zu schreiten und „das Volk“ aus seiner „Knechtschaft“ zu befreien.“Düsseldorf stellt sich quer“ ruft dazu auf, um 14 Uhr zum KIT (Mannesmannufer 1b) zu kommen. Wir können auch in Zeiten der Pandemie den Rechten nicht die Straße überlassen. In Düsseldorf ist kein Platz für Verschwörungserzähler und rechte Schläger!