Über 10.000 Tarifbeschäftigte beim landesweiten Streik

Mit der hohen Beteiligung am Warnstreik und der eindrucksvollen Kundgebung sieht die GEW NRW die Arbeitgeber jetzt unter Druck, zum Start der dritten Runde ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.
Streikende mit GEW-Banner

Foto: Sylvia Burkert

"Ich bin begeistert" - so Doro Schäfer, Vorsitzende der GEW NRW, bei der Auftaktkundgebung vor dem DGB-Haus und sie meinte die Streikenden, die allmählich die Friedrich-Ebert-Straße auffüllten; und weiter: "Bildung wird von Menschen gemacht, trotz aller Digitalisierung und deswegen stehen wir hier". Schließlich wurden es 10000, die auf der Landtagswiese gegen die Unverschämtheit der Innenminister protestierten, in dieser Lohnrunde bisher kein Angebot vorzulegen. Wertschätzung seitens der Arbeitgeber drückt sich in einer gerechten Bezahlung aus, für die GEW heißt das: Ende mit der doppelten Ungerechtigkeit beim TV-L, die unteren Lohngruppen abzuhängen und weniger Netto vom Brutto zu zahlen. Her mit der Paralleltabelle, 6 Prozent und mindestens 200 Euro ist unsere Antwort darauf. Und das soll für die Tarifbeschäftigten wie für die Beamten gelten! Eine Nullrunde für die Beamten löst die Ungerechtigkeit nicht auf!

Bilder vom Warnstreik am 26.2.2019