Prekäre Arbeit im Bildungswesen - Ausmaß, Entwicklung und gesundheitliche Folgen

Dr. Cornelia Heintze (Stadtkämmerin a. D., Politologin, Coach) schreibt in der DDS Dezember 2017 den lesenswerten Artikel "Prekäre Arbeit im Bildungswesen - Ausmaß, Entwicklung und gesundheitliche Folgen".
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Zitat: "Besonders ausgeprägt ist die Spaltung der Beschäftigten im Bildungssystem. Die gängigen Gleichsetzungen von geringer Qualifizierung und niedrigen Löhnen greifen hier nicht. Entstanden ist in Teilbereichen ein akademisches Prekariat, das sich so weit verfestigt hat, dass auch der Fachkräftemangel, der aktuell aus dem Ausbau von Ganztagsschulen bei wieder steigenden Schüler*innenzahlen resultiert, nur punktuell Verbesserungen bewirkt. Die Prekarisierung konzentriert sich auf die Hochschulen und die Bereiche sogenannter non-formaler Bildung. (...) Länder mit einem geringen Ausmaß prekärer Arbeitsverhältnisse geben relativ zu ihrer Wirtschaftskraft weit mehr öffentliche Mittel für Bildung aus als Deutschland. Um auf den Durchschnitt der zehn OECD-Länder mit den höchsten Bildungsausgaben zu kommen, müsste Deutschland seine öffentlichen Bildungsausgaben um rund 45 Mrd. EUR steigern.13 Sich Mehrausgaben in dieser Größenordnung zu ersparen, kostet Produktivität, Innovationskraft, Zufriedenheit und gesunde Lebensjahre."

Den kompletten Artikel finden Sie unten.