GEW hat Impfungen der Lehrkräfte gefordert – jetzt sind sie da!

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Foto: Andreas Hirsch, Objekt: Kuttner

Die Stadt hat heute den Schulleitungen der weiterführenden Schulen ein Impfangebot gemacht. Das wurde uns übereinstimmend aus den Kollegien berichtet. Zunächst wird wie in anderen Städten eine tagesaktuelle Option angeboten: Es würde jeweils geprüft, übrig gebliebene Impfdosen der priorisierten Altersgruppen an die Lehrerinnen und Lehrer zu vergeben. Diese müssten dann nach Aufforderung flexibel im Impfzentrum erscheinen. Damit ist eine unserer wesentlichen Forderungen erfüllt: Wer die Schulen weiter offen lassen will, muss testen und impfen! Gerade wo jetzt das Abitur läuft, die mündlichen Prüfungen vor der Tür stehen und die Abiturientinnen und Abiturienten auch ungetestet erscheinen können, ist die Impfung aller an den Schulen Beschäftigten ohne Alternative.

Die Stadt hat sich also bewegt auf dem Weg zum umfassenden Infektionsschutz für die Beschäftigten an den weiterführenden Schulen. Denn nur damit kann deren erhöhtes Risiko an Corona zu erkranken minimiert werden.
Die neueste Krankenkassenstudie der AOK zeigt, dass Lehrkräfte sowie Erzieherinnen und Erzieher zu den Berufsgruppen gehören, bei denen am meisten Corona-Erkrankungen auftreten. Demnach seien Schulen und Kitas – allen anderslautenden Beteuerungen zum Trotz – offenbar doch starke Pandemietreiber, die eingedämmt werden müssten.

Dr. Sylvia Burkert, Gabriella Lorusso
Leitungsteam