Weitere zentrale Kundgebungen finden in Berlin, Hamburg, Leipzig und Mannheim statt. Die GEW erwartet mehrere zehntausend Teilnehmende.
In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder haben die Arbeitgeber in zwei Verhandlungsrunden kein verbindliches Angebot für Entgeltsteigerungen vorgelegt. Die meisten weiteren Forderungen der Gewerkschaften lehnen sie ab. Rund die Hälfte der Landesbeschäftigten arbeitet im Bildungsbereich, in Schulen, Hochschulen, Kitas und Horten. Auf ihre Kosten wollen die Länder-Arbeitgeber sparen. Damit das nicht passiert, ruft die GEW zum flächendeckenden Warnstreik auf.
GEW-Tarifchefin Annett Lindner ruft alle GEW-Kolleg*innen, die im Geltungsbereich des Länder-Tarifvertrags TV-L beschäftigt sind, auf, sich zu beteiligen: „Ihr haltet das Bildungssystem am Laufen, trotz Lehrkräftemangel, trotz Fachkräftemangel, trotz Stress. Erneut wollen die Arbeitgeber auf eure Kosten und auf Kosten der Bildung sparen. Doch wer bei der Bildung spart, setzt die Zukunft der Kinder aufs Spiel. Am 29. Januar geben wir den Arbeitgebern eine kraftvolle Antwort: Nicht mit uns!"
Alle Infos zum Streiktag Bildung
Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 11./12. Februar 2026 in Potsdam vorgesehen.
Quelle: GEW Tariftelegramm, 20. Januar 2026
Dieses Tariftelegramm kann man hier auch als pdf herunterladen, um es für einen Aushang auszudrucken.

